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5 Tipps für bessere Stempelabdrücke

Das Stempeln ist normalerweise kinderleicht. Du kannst schon mit ein wenig Übung schöne Kunstwerke gestalten. Jedoch kann es schnell frustrierend werden, wenn man sich mit dem Stempelabdruck seine Karte versaut oder dieser ganz unregelmäßig und fleckig ist. Diese Herausforderungen sind jedoch nur kleine Hürden vor dem Stempelspaß. Mit unseren Tipps für bessere Stempelabdrücke steht der kreativen Auszeit mit viel Freude nichts im Wege.

Vorbereiteter Arbeitsplatz

Das A und O ist ein vorbereiteter und aufgeräumter Arbeitsplatz. Stelle dir vor, du bist fertig mit der Karte und legst sie zur Seite. Jedoch war dort ein Farbklecks… Genau deshalb empfehlen wir dir, immer Schmierpapier zum Stempeln und Kleben zu verwenden. Alte Zeitung oder Kartons sind dazu praktisch.

Weiterhin ist für einen perfekten Stempelabdruck eine harte und gleichmäßige Arbeitsfläche notwendig. Ansonsten könnte der Stempel nur unregelmäßig abgedruckt werden. Eine Bastelunterlage ist unsere Empfehlung.

Schlussendlich solltest du auch das Werkzeug zum Reinigen der Stempel immer griffbereit haben. Manche Tinten trocknen sehr schnell. Diese Rückstände sind bei filigranen Stempeln besonders mühsam bei der Reinigung. Genaue Hinweise zum Reinigen der Stempel findest du in einem weiteren Beitrag.

Geeignete Stempelfarbe für den Untergrund

Am häufigsten werden Stempel auf Papier und Karton verwendet. Deshalb gibt es hierfür eine große Anzahl an Stempelfarben. Da ist Auswahl des Stempelkissens gar nicht einfach. Beachte bitte, dass das Papier und die Tinte für ordentliche Abdrücke harmonieren müssen. Wenn du nicht die richtige Stempelfarbe nimmst, können die Kanten des Motivs verschwimmen oder der Abdruck fleckig werden. Am besten machst du einen Testabdruck auf einem Reststück des Papiers. Damit gehst du auf Nummer sicher und vermeidest Frust beim Stempeln. Auch kann dir unsere Übersichtstabelle zu den verschiedenen Stempelfarben bei der Auswahl helfen.

Auch die Wahl des richtigen Untergrunds ist für einen guten Abdruck wichtig. Nicht jedes Papier ist saugfähig und nimmt dünnflüssige Stempelfarbe einfach auf. Auch kann die Struktur des Papiers das Ergebnis beeinflussen. Jedoch haben unsere Stempel eine federnde Schicht zwischen dem Stempelgummi und dem Griff. Diese können kleine Unebenheiten zum Beispiel bei Papier mit Leinenstruktur ausgleichen.

Wusstest du, dass du nicht nur Papier bestempeln kannst? Mit dem richtigen Stempelkissen kannst du auch Stoff, Holz, Plastik und viele andere Materialien bestempeln. Einige solcher Stempelkissen kannst du auch in unserem Shop finden.

Stempel richtig einfärben

Wie du den Stempel einfärbst, ist für den letztendlichen Abdruck entscheidend. Passe auf, dass du nicht zu viel Kraft aufwendest. Wenn du den Stempel zu stark auf das Stempelkissen aufdrückst, färbst du auch den Rand des Stempelgummis und den Stempelgriff mit ein. Diese können sich recht einfach auf dem Papier mit abdrucken und unschöne Ränder bilden. Zudem dauert das Reinigen dann auch länger. Etwas Tinte auf dem Rand des Stempelgummis kannst du vor dem Stempeln auch mit einem feuchten Tuch abwischen.

Das gleiche Problem ergibt sich, wenn du den Stempel nicht gerade auf das Stempelkissen aufsetzt. Also vermeide wiegende Bewegungen!

Dies solltest du tun: Du drückst den Stempel 2-3-mal leicht auf das Stempelkissen. Kontrolliere den Farbauftrag, indem du den Stempel dazwischen umdrehst. Auch solltest du nicht immer direkt auf die gleiche Stelle auf dem Stempelkissen drücken. Sonst triffst du immer die gleichen Stellen mit weniger Tinte.

Tipp: Am besten nimmst du den Stempel in die eine Hand und das Stempelkissen in die andere. Lasse diese nur ganz leicht berühren.

Mit Gefühl abdrucken

Auch beim Abdruck auf dem Papier ist Gefühl gefragt. Drücke den Stempel mit leichtem und gleichmäßigem Druck auf den Untergrund. Denn die Tinte benötigt etwas Platz, um in das Papier einzuziehen. Ansonsten kann trotz gleichmäßiger Einfärbung des Stempelgummis der Abdruck fleckig sein.

Außerdem solltest du beim Abdruck nicht wackeln oder den Stempel auf dem Papier verschieben. Dadurch können die Kanten unscharf sein oder sich das Motiv mehrfach abbilden.

Je nach der Saugfähigkeit des Papiers benötigt das Papier einen kleinen Moment, bis es die Tinte aufgenommen hat. In der Regel reicht eine Wartezeit von 3 Sekunden. Bei besonders dickflüssigen Stempeltinten solltest du zudem beim Abheben des Stempels unbedingt das Papier festhalten. Ansonsten kannst du das Papier mitreißen und dein Werk beschädigen.

Bei Kindern kann es manchmal hilfreich sein, wenn sie zum Stempeln aufstehen. Dann ist das richtige Abdrücken des Stempels einfacher. Das beugt auch dem Frust durch unsaubere Stempelabdrücke vor.

Perfekte Zustand des Stempelkissens

Nachdem wir nun alle Schritte besprochen haben, wollen wir dir nun noch ein paar Tipps zum Stempelkissen geben. Wenn du dir unsicher bist, welches Stempelkissen für deine Anwendung geeignet ist, dann schaue in unserer Übersicht vorbei.

Mit der Zeit hat dein Stempelkissen weniger Tinte. Deshalb solltest du, wie wir schon geschrieben haben, den Stempel beim Einfärben drehen. Auch solltest du darauf achten, dass du das Stempelkissen richtig lagerst. Dabei verteilt sich die Tinte richtig und du kannst das Stempelkissen länger nutzen. In der Regel solltest du es mit dem Deckel bzw. Aufdruck nach oben lagern. Durch eine schräge Lage kann sich die Farbe nicht richtig verteilen. Informiere dich beim Hersteller, ob es Besonderheit gibt.

Im Gegensatz dazu können Bläschen auf dem Stempel nach dem Einfärben auf zu viel Stempeltinte hinweisen. Normalerweise reicht es, dann einfach leichter aufzudrücken. Sollte dies immer noch nicht helfen, dann kannst du mit etwas Küchenpapier etwas Stempeltinte entnehmen. Das ist schade, aber es gibt keine andere Möglichkeit.

Damit du das Stempelkissen lange nutzen kannst, solltest du immer wieder das Stempelkissen mit dem Deckel sofort verschließen. Besonders Tinten auf Alkoholbasis verlieren schnell ihre Tinte bzw. trocknen aus.